Bild2
p4
wwk
Sparkasse-Logo
lindenbergersv.de

Kreismeister 2006, 2008, 2009, 2010 & 2011
Kreispokalsieger 2009

Tabelle

 

 

Sp.

S

N

Punkte

Bälle

Diff.

Sätze

Diff.

1

Lindenberger SV

14

12

2

24

:

4

1195

:

881

314

39

:

11

28

2

Pritzwalk 2

14

11

3

22

:

6

1143

:

996

147

35

:

16

19

3

Karstädt

14

11

3

22

:

6

1200

:

1038

162

35

:

18

17

4

Wittenberge 2

14

9

5

18

:

10

1196

:

1101

95

33

:

22

11

5

Perleberg

13

5

8

10

:

16

1037

:

1108

-71

23

:

28

-5

6

Vehlow

14

5

9

10

:

18

1111

:

1264

-153

22

:

32

-10

7

TBPS_Pritzwalk

12

1

11

2

:

22

759

:

965

-206

7

:

33

-26

8

Wittenberge 3

13

0

13

0

:

26

786

:

1074

-288

5

:

39

-34

Spielplan

Spieltag

Datum

 

 

 

Ergebnis

Sätze

1

Do 09.10.08 20:00

Wittenberge 2

-

Lindenberg

2:3

(25:23; 16:25; 19:25; 25:19; 11:15)

2

Fr 14.11.08 19:30

Lindenberg

-

Karstädt

3:0

(25:2; 25:18; 25:13)

3

Di 04.11.08 19:30

Perleberg

-

Lindenberg

1:3

(14:25; 14:25; 25:23; 10:25)

4

Fr 14.11.08 19:30

Lindenberg

-

TBPS-Pritzwalk

3:0

(25:8; 25:14; 25:18)

5

Do 27.11.08 20:00

Wittenberge 3

-

Lindenberg

0:3

(11:25; 16:25; 24:26)

6

Fr 05.12.08 19:30

Lindenberg

-

Pritzwalk 2

3:1

(25:12; 25:19; 25:27; 25:16)

7

Fr 19.12.08 19:30

Lindenberg

-

Vehlow

3:1

(25:18; 25:18; 25:27; 25:16)

8

Fr 06.03.09 19:30

Lindenberg

-

Wittenberge 2

3:0

(25:19, 25:20; 25:17)

9

Do 12.02.09 19:00

Karstädt

-

Lindenberg

3:1

(25:18; 25:20; 23:25; 25:22)

10

Fr 27.02.09 19:30

Lindenberg

-

Perleberg

3:0

(25:22; 25:7; 25:13)

11

Do 12.03.09 19:00

TBPS-Pritzwalk

-

Lindenberg

0:3

(17:25; 20:25; 19:25)

12

Fr 27.03.09 19:30

Lindenberg

-

Wittenberge 3

3:0

(25:0; 25:0; 25:0)

13

Mi 01.04.09 20:15

Pritzwalk 2

-

Lindenberg

0:3

(23:25; 16:25; 16:25)

14

Do 24.04.09 19:30

Lindenberg

-

Vehlow

2:3

(25:23; 18:25; 25:23; 13:15)

Lindenberger Volleyballer holen den Meistertitel

Die ganze Saison hat es sich angedeutet, nun ist der Meistertitel perfekt

Keine Mannschaft konnte die Lindenberger Volleyballer bisher besiegen. Nun haben sie sich zwei Spieltage vor Saisonende den Meisterschaftspokal gesichert: Der 3:1 Heimsieg gegen Wittenberge Jugend besiegelte den Erfolg auf ganzer Linie.

Der Blick auf die Tabelle in der Volleyball Kreisliga lässt sich ein wenig merkwürdig an: Teams aus Städten wie Wittenberge, Perleberg, Pritzwalk oder Karstädt spielen zwar oben mit, doch der erste Platz wurde von den Lindenbergern vom ersten Spieltag an verteidigt. Doch wie kommt es, dass gerade eine Mannschaft aus einem Dorf mit rund 350 Einwohnern die Konkurrenz so deutlich dominiert, wie die Lindenberger in dieser Saison tun?

Fragt man einen, der es wissen muss, erhält man diese Antwort: „Wir haben eine wirklich tolle Saison hingelegt. Vor allem war es eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so der Kapitän Falko Dietsch.
Lindenberg hat die gesamte Saison mit einem Kader aus acht Spielern bestritten. „Wir haben Glück gehabt, dass wir oft auf alle zurückgreifen konnten. Wenn wir aus dem Vollem schöpfen können, haben wir eine schlagfertige Truppe“, urteilt Angreifer Georg Schmidt die Personalsituation. Denn wie viele Vereine hat auch der LSV um dem Nachwuchs zu kämpfen. Bis auf den Zuspieler 18-jährigen Zuspieler Fritz Habekuß, der schon fest ins Team integriert ist, ist kein Nachwuchs in Sicht, obwohl dieser willkommen wäre.

Doch auch der Not ist deshalb scheinbar eine Tugend geworden: die Lindenberger sind eine eingeschworene und vor allem gut eingespielte Truppe. Die Jüngeren können von Erfahrungen der Älteren profitieren. Bestes Beispiel sind Martin Jennerjahn und sein Vater Rico, die als Angreifer eine feste Stütze des Teams bilden. Auch der 53-jährige Dieter Zell ist ein Ruhepol im Gefüge des Teams. Wenn bei Spielen mit voller Kaderbesetzung seine Einwechslung auf sich warten lässt, so ist gerade in hektischen Phasen mit seiner Erfahrung ein wichtiger Mann.

Besonders bei Heimspielen, hat die Mannschaft aber immer eine Trumpf in der Hand, der so manches Mal zu einer Höchstleistung anspornt: die heimischen Fans. „Unsere Fans machen eine tolle Stimmung in der Halle. Diesen Vorteil sollte man nicht unterschätzen: im letzten Spiel kamen rund 30 Menschen, die uns einen zusätzlichen Schub, gerade in schwierigen Situationen, geben.“, sagt Lindenberger Robert Schmidt.

Das größte Kapital sind jedoch Lindenbergs Angreifer. Mit dem einfachen Zuspielsystem müssen diese taktischen Defizite durch entsprechende Klasse im Angriff wettgemacht werden. Neben dem Blocker und Angreifer Erik Fedrau, der in dieser Saison aus Pritzwalk zurückkehrte, sind es die beiden Brüder Robert und Georg Schmidt, die für die Punkte zuständig sind. Zum Volleyball sind beide schon im Kindesalter gekommen: Vater Hartmut Schmidt baute Anfang der 1980-er Jahre die Mannschaft auf, die vor zwei Jahren den ersten Meistertitel holte.

Eine Tragödie überschattete diese Spielzeit, denn im November erlag Hartmut Schmidt einer Krankheit. In einer Gedenkansprache seines Freundes und Mitspielers Rainer Knurbien würdigte er ihn als „jemanden, der eine Spur hinterlassen hat“. Deshalb brannte auch bei jedem Heimspiel eine Kerze neben dem Trikot an seinem alten Platz. „Den Titel haben wir für Hartmut geholt“, so Rainer Knurbien weiter. Deshalb spielte Lindenberg auch die Saison zu Ende, auch und besonders mit den Söhnen Robert und Georg. „Jetzt erst recht“, war die Reaktion auf die Endscheidung, weiterspielen zu wollen.

Trotz der dominierten Saison will Lindenberg in der Kreisliga bleiben, so wie es Falko Dietsch schon im Interview mit der MAZ ankündigte. Die fehlenden finanziellen Mittel, die Sporthalle und das Zeitproblem machen es unmöglich, höherklassiger zu spielen. „Wir sind in der Kreisliga genau richtig aufgehoben“, so Dietsch damals, und das hat auch jetzt noch Bestand.

Auch wenn der LSV sich in der Kreisliga am wohlsten fühlt, ist es eine beeindruckende Leistung, die die Volleyballer über die gesamte Saison abrufen konnten.


Lindenberg holt sich den Kreispokal 08/09

Empor Wittenberge II zieht im umkämpften Finale mit 0:3 den Kürzeren

Die Volleyballsaison 2008/09 hat ihren ersten Titelträger. Die Herren des Lindenberger SV sicherten sich in einem packenden Duell gegen Empor Wittenberge II mit 3:0 den Kreispokal. So deutlich, wie es das Ergebnis vorspiegelt, war der Erfolg aber nicht. Das Spielniveau entsprach der Wichtigkeit dieser Begegnung. Die Partie war absolut sehenswert. Es gab viele gute, umkämpfte und verbissen geführte Ballwechsel.

Von Anfang an war der Partie anzumerken, dass in ihr viel Brisanz steckt. Die Fans beider Mannschaften sorgten für eine angemessene Kulisse. Die Kontrahenten lieferten sich in der Partie ein Duell auf Augenhöhe, das die Lindenberger in den einzelnen Sätzen immer erst relativ spät für sich entschieden. Im ersten Satz schenkten sich Beide nichts. Empor II begann stark und erarbeitete sich leichte Vorteile. Die Lindenberger mussten die starken Angriffe der Wittenberger, vor allem von Erik Altenburg, durch einen gut postierten Block entschärfen. Das gelang ihnen so gut, dass sie dem Titelverteidiger den ersten Satz mit 25:22 abnahmen. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Spielsituation nichts. Nur selten brachten die Wittenberger ihre Angriffe durch. Das lag auch daran, dass Lindenberg in der Feldabwehr stark agierte. Besonders die Angreifer Erik Fedrau und Martin Jennerjahn zeichneten sich in dieser Phase der Begegnung durch effektives Spiel aus. Der LSV gewann den zweiten Satz 25:23. Im dritten Durchgang stellten die Wittenberger um, was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. Lindenbergs Männer blieben beim bewährten Sechser um Kapitän Falko Dietsch mit den an diesem Tag stark agierenden Robert Schmidt, Rico Jennerjahn und Fritz Habekuß. Im dritten Durchgang war der unbedingte Siegeswille der Wittenberger gebrochen. Die Lindenberger setzten sich 25:20 durch und hatten das Spiel gewonnen.

Erklärtes Ziel des amtierenden Kreismeisters ist es, in der laufenden Saison das Double mit dem erneuten Gewinn der Meisterschaft komplett zu machen. (Von Fritz Habekuß)

[Home] [Geschichte] [Impressum] [Links]

volleyball_clipart_ball
s4


25.11.2010

20:00 Uhr

Wittenberge 1
-
Lindenberg
 

s4


12.11.2010

19:30 Uhr

Lindenberg
-
Gymn. Pritzwalk

3:0